Kahrs fordert Aufklärung über HSH Real Estate AG

Veröffentlicht am 10. September 2009

Kahrs fordert vom Senat Aufklärung über HSH Nordbank und HSH Real Estate AG

Zu den katastrophalen Verlusten der HSH-Immobilientochter HSH Real Estate AG und den Geschäftspraktiken der HSH Nordbank, die nun auch die Justiz beschäftigen, erklärt Johannes Kahrs, Haushaltsexperte der SPD-Bundestagsfraktion und Abgeordneter von Hamburg-Mitte:

Die 100%-ige HSH-Nordbank-Tochter HSH Real Estate AG hat im 1. Halbjahr 2009 einen desaströsen Verlust von 141 Millionen Euro ausgewiesen. Bereits 2008 hatte man einen Verlust von 227 Millionen Euro ausgewiesen. Damit ist die HSH-Immobilientochter eine der verlustreichsten Immobilien-AGs in Deutschland. Zu den in den letzten 18 Monaten kumulierten Verlusten von 368 Millionen Euro hat die HSH Nordbank bisher keine Stellung genommen. Vielmehr wurde im Geschäftsbericht für das Halbjahr nur von einem negativen Ergebnis der HSH Real Estate gesprochen, ohne die Größenordnung des Verlustes zu benennen.
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