Steuersenkungen auf Pump sind unseriös

Veröffentlicht am 21. Oktober 2009

Steuersenkungen auf Pump sind unseriös.

Johannes Kahrs hat sich in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt kritisch zu den Steuersenkunksplänen der der neuen schwarz-gelben Koalition geäußert. Vor allem die Haushalte der Bundesländer kämen in Bedrängnis. “Jeder Regierungschef, der sein Amt ernst nimmt, sollte dem Beispiel von Günther Oettinger und Christian Wulff folgen, aufstehen und sagen: Nicht mit mir!”, so Kahrs.

Er würde sich freuen, wenn Hamburgs Regierender Bürgermeister seinen Einfluss in Berlin ernst nähme, und es den Landeschefs von Baden-Württemberg und Niedersachsen gleich täte. Das Desaster der HSH Nordbank und die explodierenden Kosten der neuen U4 und der Elbphilharmonie haben den Haushalt unserer Stadt bereits in Bedrängnis gebracht. “Was Union und FDP vorhaben, dürfte den Hamburger Haushalt endgültig versenken.”. Das ganze Interview ist unter dem folgenden Link abrufbar.

Bildnachweis: Annia31 Flickr

Aufklärung über Vergütungen der HSH Nordbank gefordert

Veröffentlicht am 21. September 2009

Johannes Kahrs fordert endlich Aufklärung über die Aufsichtsratsvergütungen der HSH-Tochtergesellschaft Hamborner AG: Die HSH Nordbank ist über ihre Tochtergesellschaft HSH Real Estate AG Mehrheitsgesellschafter der Hamborner AG. Mit Dr. Marc Weinstock und Volker Lütgen sind zwei Manager der HSH im Aufsichtsrats der Hamborner AG, Weinstock sogar stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Der aktuellen Veröffentlichung des Real Estate Magazins nach zahlt die Hamborner AG für 2008 mit 354.000 Euro die höchsten Aufsichtsratsvergütungen aller Immobilien Aktiengesellschaften in Deutschland, weit vor wesentlich größeren Gesellschaften wie der IVG (230.000 Euro) oder Alstria (291.600 Euro). 2007 betrug die Aufsichtsratsvergütung bei der Hamborner AG noch insgesamt EUR 267.100 und lag im Mittelfeld der deutschen Immobilien AG`s. Im Jahr 2008 ist die Vergütung nun gegenüber dem Jahr 2007 um 33 Prozent angestiegen. „Wie kann es sein, dass eine Gesellschaft der in desolatem Zustand befindlichen HSH Nordbank die Aufsichtsratsvergütungen für das Jahr 2008 um 33 Prozent erhöht? Es liegt der Verdacht nahe, dass hier Manager der HSH Nordbank durch die Hintertür Bonuszahlungen für das HSH Katastrophenjahr bekommen“, erklärt Johannes Kahrs. „Wir fordern umgehend Aufklärung durch den Hamburger Senat“, so Kahrs weiter.

Kahrs fordert Aufklärung über HSH Real Estate AG

Veröffentlicht am 10. September 2009

Kahrs fordert vom Senat Aufklärung über HSH Nordbank und HSH Real Estate AG

Zu den katastrophalen Verlusten der HSH-Immobilientochter HSH Real Estate AG und den Geschäftspraktiken der HSH Nordbank, die nun auch die Justiz beschäftigen, erklärt Johannes Kahrs, Haushaltsexperte der SPD-Bundestagsfraktion und Abgeordneter von Hamburg-Mitte:

Die 100%-ige HSH-Nordbank-Tochter HSH Real Estate AG hat im 1. Halbjahr 2009 einen desaströsen Verlust von 141 Millionen Euro ausgewiesen. Bereits 2008 hatte man einen Verlust von 227 Millionen Euro ausgewiesen. Damit ist die HSH-Immobilientochter eine der verlustreichsten Immobilien-AGs in Deutschland. Zu den in den letzten 18 Monaten kumulierten Verlusten von 368 Millionen Euro hat die HSH Nordbank bisher keine Stellung genommen. Vielmehr wurde im Geschäftsbericht für das Halbjahr nur von einem negativen Ergebnis der HSH Real Estate gesprochen, ohne die Größenordnung des Verlustes zu benennen.
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Schiffsfinanzierung der HSH Nordbank

Veröffentlicht am 1. September 2009

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Schiffsfinanzierung der HSH: Politik von Freytag und Peiner führt weiter in die Katastrophe!

Zu der mangelhaften Risikovorsorge im Bereich Schiffsfinanzierung bei der HSH Nordbank:

Der HSH Nordbank droht neues Unheil. Die Risikovorsorge beim Schiffsmarkt ist viel zu niedrig, in der Krise drohen Milliardenverluste. Ex-Finanzsenator Peiner und Finanzsenator Freytag haben das weder vorausgesehen noch etwas getan, um das zu ändern.

Die internationalen Schifffahrtsmärkte erleben eine der größten Krisen der letzten Jahrzehnte. Die Charterraten decken derzeit noch nicht einmal die Betriebskosten der Schiffe. Gleichzeitig erhöht sich der Bestand an Containerschiffen kurzfristig durch Neubauaufträge um bis zu 40%. Schon heute haben rund 500 Containerschiffe weltweit keine Beschäftigung.

Die HSH Nordbank als weltgrößter Schiffsfinanzierer mit einem Schiffskreditportfolio iHv 33 Milliarden Euro (das Dreifache des Hamburger Landeshaushaltes) ist unmittelbar von der Krise betroffen:
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Hamburger CDU-Politiker fliehen vor ihrer Pleite

Veröffentlicht am 3. Juli 2009

P R E S S E M I T T E I L U N G

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Zum Beschluss des Bundestages zur Einrichtung von „Bad Banks“ erklärte der Hamburger Bundestagsabgeordnete und haushaltspolitische Experte der SPD Johannes Kahrs:

Mit dem Konzept der „Bad Banks“ hilft die Große Koalition mit allem nötigen Nachdruck den Ländern in der derzeitigen Finanzkrise und stellt sich der gemeinsamen Verantwortung für den deutschen Finanzmarkt.

Angesichts dieser Bereitschaft, die Probleme der Landesbanken gemeinsam zu schultern, kann ich die Entwicklungen bei der HSH Nordbank nicht verstehen. Nachdem die Herren Peiner (CDU) und Freytag (CDU) milliardenschwere Verluste mitverschuldet haben, ziehen sie sich klammheimlich zurück und überlassen die Zeche den Hamburger Bürgern. Weiterlesen »

Die Situation der HSH Nordbank…

Veröffentlicht am 15. Mai 2009
Die Situation der HSH Nordbank…

jk-hsh-nordbank…war heute das Thema der Kreisdelegiertenversammlung der SPD Hamburg-Mitte. Als Vorsitzender hatte ich die Ehre Dr. Werner Marnette, Wirtschaftsminister a.D. des Landes Schleswig-Holstein und Dr. Joachim Seeler, früheres Vorstandsmitglied der HSH Nordbank zu begrüßen.

Die beiden hochkarätigen Gäste gaben den rund 70 anwesenden Gästen einen umfangreichen Überblick über die Entwicklung der HSH Nordbank in den letzten 15 Jahren, detailierte Einblicke in die jüngsten Ereignisse rund um die Finanzkriese sowie einen realistischen Ausblick auf die Zukunft des laut Dr. Seeler „schwerwiegenden Sanierungsfall“ HSH Nordbank. Dr. Marnette beendete seine Ausführungen mit den ernüchternden Worten: „Die Zeche zahlt am Ende der Steuerzahlen, also wir…“. Für mich als Haushaltspolitiker war besonders die anschließende Diskussion sehr spannend, auf der die Krisenbewältigung, aber auch die Prävention vor neuen Krisen im Mittelpunkt standen.