Die Jugend fördern!

Die Jugend fördern!

Jugendhilfepolitik

Unterstützung für junge Menschen

Die Jugendhilfepolitik liegt mir besonders am Herzen. Seit 1983 engagiere ich mich politisch für die Interessen junger Menschen, seit 17 Jahren bin ich ehrenamtlicher Vorsitzender des Jugendhilfeausschuss (JHA). Jahrelange Arbeit bei den Pfadfindern, in meinem Handball- und Ruderverein, als Vorsitzender des Jugendzentrums Horner Geest und in der Kommunalpolitik waren hiefür eine gute Grundlage. Über die Arbeit im Jugendhilfeausschuss habe ich einen direkten Draht in die Stadtteile und erfahre so viel über die soziale Situation. Der intensive Kontakt mit Spielhäusern, Häusern der Jugend, der Kitaplatzvermittlung, den Tagesmüttern, Hilfen zur Erziehung, Elternschulen und dem Amt für soziale Dienste hilft mir sehr bei der Vertretung der Interessen meines Wahlkreises im Deutschen Bundestag.

Was macht der Jugendhilfeausschuss?

Der JHA ist für alle Angelegenheiten der Kinder- und Jugendhilfe im Bezirk zuständig. Der JHA ist ein rechtlich eigenständiger Ausschuss. Er kann auch Aufgaben eines Fachausschusses der Bezirksversammlung übernehmen. Dem JHA gehören Mitglieder der Bezirksversammlung und Frauen und Männer an, die auf Vorschlag der im Bezirk wirkenden und anerkannten Träger der freien Jugendhilfe von der Bezirksversammlung gewählt wurden.

Er beschließt über die Angelegenheiten der Jugendhilfe im Rahmen der dem Bezirksamt für die Aufgaben zugewiesenen Mittel zur Förderung der regionalen Jugendhilfe und der von der Bezirksversammlung gefassten Beschlüsse. Der JHA befasst sich unter anderem mit der Arbeit und Förderung der Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in den Stadtteilen und berät über Globalrichtlinien, Gesetzesänderungen und neue Gesetze im Kinder- und Jugendrecht.

Die Bezirksversammlung bildet Ausschüsse, die eine themengebundene Arbeit für dieses Gremium durchführt und damit die Handlungsinstrumente der Bezirksversammlung darstellen. Dazu gehört auch der JHA.

Viel erreicht – viel vor

Und obwohl der Hamburger Senat dem Bezirk kontinuierlich die Mittel für Kinder und Jugendliche kürzt, konnten wir viel erreichen – und haben viel vor:

Erhalt aller Häuser der Jugend (HdJ).

Angebote im Bereich Bildung sollen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit prioritär gefördert werden.

Angestrebt wird langfristig eine vernetzte Arbeit der Träger auf Stadtteil- oder auf Ortsebene, analog dem Beispiel St. Georg.

„It takes a village to raise a child“ – Vernetzungskonferenzen für jedes Quartier mit allen an der Kindererziehung beteiligten.

Prüfung der Zweckzuschreibungen auf Punkte wie Bildung, Jugendleiterausbildung, Sport, Zusammenarbeit mit Eltern und zielgruppengerechte Öffnungszeiten.

Neben der Mädchenarbeit ist künftig die Jungenarbeit gleichwertig zu fördern.

Durchführung von Workshops zur Erarbeitung bezirksübergreifender Konzepte.