Die von der „Rheinischen Post“ veröffentlichte Gästeliste des Geburtstagsempfangs von Josef Ackermann wirft hinsichtlich dieses Events zahlreiche Fragen auf. Nicht genug damit, dass man sich fragt, wieso der Steuerzahler für einen der reichsten Männer Deutschlands aufkommen sollte, auch der Sinn und Zweck der Veranstaltung wird immer obskurer.

Man fragt sich, was Roland Berger, Maria-Elisabeth Schaeffler, Frank Elstner und Angela Merkel miteinander zu tun haben. Eine merkwürdige Mischung ist das, die keine klare Linie, keinen Sinn erkennen lässt. Sollte es sich schlicht um ein Treffen „interessanter“ Persönlichkeiten handeln, so ist umso fraglicher, welchen Nutzen die Bundesrepublik Deutschland daraus ziehen sollte.

Das Kanzleramt ist kaum der richtige Ort, um Events der sogenannten High Society zu veranstalten. Dazu gibt es genügend Orte in Frankfurt, auf Sylt und in Blankenese. Und überdies genügend Gastgeber, die das Ganze aus eigener Tasche bezahlen. Von einer Bundeskanzlerin kann man erwarten, dass sie diese Zusammenhänge versteht. Insofern ist die Ausrichtung der Veranstaltung nicht nur sinn- sondern auch instinktlos.


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  1. [...] Johannes Kahrs Kommentar hingegen ist treffend und richtig: „Das Kanzleramt ist kaum der richtige Ort, um Events der sogenannten High Society zu veranstalten. Dazu gibt es genügend Orte in Frankfurt, auf Sylt und in Blankenese. Und überdies genügend Gastgeber, die das Ganze aus eigener Tasche bezahlen.” [...]

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