Anlässlich der geplanten Lärmschutzmaßnahmen an den Autobahnen A1, A24 und A25 im Hamburger Osten, die mit 113 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung finanziert werden, erklärt Johannes Kahrs, Bundestagsabgeordneter (SPD) für Hamburg-Mitte und haushaltspolitischer Experte der SPD:
Die Maßnahmen gegen den Autobahnlärm in Billstedt und Horn begrüße ich. Sie zeigen, dass das von SPD konzipierte Konjunkturpaket II wirkt. In diesem Fall sogar doppelt: zum einen entsteht durch die Errichtung von Lärmschutzwänden und das Aufbringen von „Flüsterasphalt“ Arbeit für Straßenbauunternehmen, zum anderen wird so ein seit Jahren bestehendes Problem der Anwohner gelöst.
Der Lärmpegel soll durch die Maßnahmen um 8 bis 15 Dezibel gesenkt werden. Das bedeutet eine Halbierung der Lärmbelastung. Damit erhöht sich die Lebensqualität in den Gebieten entlang der Autobahntrassen deutlich. Die Lärmschutzmaßnahmen bestehen aus der Errichtung von acht Meter hohen Lärmschutzwänden auf insgesamt 21 Kilometern Strecke und dem Austausch der Asphaltdecke durch sogenannten „Flüsterasphalt“ auf 18 Kilometern Trasse. Die Baumaßnahmen sollen bis 2015 abgeschlossen sein.
Als Bundestagsabgeordneter für Hamburg-Mitte habe ich mich stets dafür starkgemacht, dass die Mittel auf solch vernünftige Weise eingesetzt werden. Die Hansestadt Hamburg hatte zuletzt nur relativ zögerlich die Mittel aus dem zweiten Konjunkturpaket abgerufen. Dass sie das nun tut und die Gelder dabei sinnvoll einsetzt, finde ich sehr erfreulich.
Bild: Eustaquio Santimano Flickr




