Weihnachtspost

Veröffentlicht am 28. Dezember 2009

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Schnee aus Zuckerguss

Veröffentlicht am 18. Dezember 2009
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Wochenlang hat uns unsere Chefin Anita mit dem Abspielen von Weihnachtsmusik und der Verbreitung vorweihnachtlicher Festtagsstimmung beglückt, nun ist mit der Aufstellung eines selbstgebauten Lebkuchenhauses der vorläufige und wohl auch endgültige Höhepunkt erreicht. Ländliches Idyll in süßer Miniaturform, dazu Klang und Gesang wie aus einer anderen Welt – das Büro Kahrs als kleines Utopia inmitten von Weihnachtsstress und politischem Theater, wie es derzeit von Berlin bis Kopenhagen geboten wird. Allein die Anspielung auf das Märchen von Hänsel und Gretel mitsamt der garstigen, Kinder verspeisenden Hexe – dargestellt mit Hilfe dreier fast zu freundlich wirkender Figürchen vor dem Haus – erscheint als subtiler, fast selbstironischer Wink mit dem Zaunpfahl.

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Während man in Hamburg bis gestern noch vergeblich auf das kühle, stimmungsvoll gen Erde rieselnde Pendant des süßen Zuckergussschnees auf unserem Lebkuchenhaus wartete, bereitet sich nun auch das dem Weihnachtstaumel anheim gefallene Büro Kahrs auf seine, die Feiertage überbrückende Pause bis zum 4. Januar vor. Ein langes, ein mit vielen Erinnerungen behaftetes Jahr neigt sich dem Ende zu – und nicht nur in den ehernen Hallen der Industrie und des Gewerbes wird Bilanz gezogen. Während da draußen ökonomisches Minuswachstum, Klimasorgen und der King of Pop die sensationslüsternen Jahreschroniken öffentlicher und privater Massenkommunikationsmittel dominieren, sind es für uns vor allem zwei harte Wahlkämpfe, die in Erinnerung bleiben werden.

Lebkuchenhaus

Fast scheint es unmöglich, sich an rasch dunkel werdenden Abenden beim Geschmack frischer Weihnachtsplätzchen an lange Nächte auf Plakatierfahrt im nur langsam schwindenden Sonnenschein oder Frühverteilungen an stark frequentierten Bahnstationen zu erinnern. Und doch ist selbst in seicht dahinsäuselnden Weihnachtskantaten immer noch das leise Echo manch überfüllter Bürobesprechung aus der Hochphase des Wahlkampfes im August und September zu erahnen. Auf der Fensterbank liegend, erinnert eine – scheinbar verloren ins triste Wintergrau starrende – Drahtschere an Exkursionen extremster Dringlichkeit an die Plakatierfront. Ihre Rostflecken und sonstigen Spuren allzu enthusiastischsten Gebrauchs lassen den Phantomscherz längst verheilter Wunden durch tückisch im Blattwerk verborgenen Draht wieder aufflammen. Diese Relikte eines ebenso erfüllenden, wie aufzehrenden Wettstreits um die Gunst der Bürger des Wahlkreises Mitte lassen die vergangenen Monate nie vollkommen aus dem Bewusstsein verschwinden und rufen exakt im richtigen Augenblick die passende Anekdote hervor, um drohende Stimmungstiefs aufgrund der allgegenwärtigen regennassen Winterkälte zu vertreiben. Den Rest besorgt auf die letzten Tage vor dem diesjährigen Toresschluss der angeordnete akustische Seelenfrieden auf Knopfdruck, bei dessen unvermeidbarem Genuss jeder weihnachtsaverse Mitarbeiter alle sichtbaren Formen der Skepsis im ureigensten Interesse tunlichst unterbinden sollte.

Langsam ziehen die finalen Stunden des Bürobetriebes 2009 ins spontan vom verspäteten Schnee weiß eingekleidete Kurt-Schumacher-Haus, leeren sich die Korridore und wetzen ein letztes Mal flinke Schuhpaare über den betagten und nach engagierter Intervention der Chefin baldigst zu ersetzenden Büroteppich. Man wünscht sich angenehme Feiertage und entschwindet in den Kreis der zeitweilig zu kurz gekommenen Liebsten – schon bald wird man sich in diesen geradezu symbolischen Räumlichkeiten des dritten Stocks wieder von den besten und schlechtesten Seiten (abhängig von Tageszeit und –form) erleben dürfen. Denn das Jahr 2010 kommt bestimmt.

Von Christian Kammeyer, Mitarbeiter und Plakatierbeauftragter des Büro Kahrs

Oh, Du Fröhliche…

Veröffentlicht am 27. November 2009

Auch wenn es noch einige Wochen dauern wird, bis wir alle wieder besinnlich unter dem Tannenbaum Weihnachten feiern werden, die ersten Vorboten künden schon jetzt von diesem frohen Fest. Bereits seit Wochen findet man in den Süßwarenabteilungen der einschlägigen Supermärkte Spekulatius, Zimtsterne und andere weihnachtliche Leckereien und der allseits beliebte Song „Last Christmas“ ist auch wieder in unsere Radiocharts eingestiegen (auf Platz 85). Seit heute können sich nun auch die Mitarbeiter und Besucher der SPD Hamburg und des Wahlkreisbüros von Johannes Kahrs nicht mehr um die weihnachtliche Stimmung herumdrücken, denn im Treppenhaus des Kurt-Schumacher-Hauses steht seit heute ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum. Für die Dekoration waren die Mitarbeiter verantwortlich, mit vielen Kerzen, ein paar goldenen und jeder Menge roter Baumkugeln habe sie die Tanne geschmückt. Freuen wir uns also auf eine möglichst besinnliche Vorweihnachtszeit, und nicht vergessen, es müssen noch Geschenke gekauft werden!

Starke Behindertenpolitik mit der SPD!

Veröffentlicht am 19. November 2009
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Seitdem ich letzte Woche an dieser Stelle von meinen ersten Praktikumserlebnissen berichtete, habe ich mich intensiv mit der Behindertenpolitik der SPD auseinander gesetzt. Aufgrund meiner eigenen Sehbehinderung bin ich an diesem Thema sehr interessiert und habe viel Positives feststellen können, von dem ich hier kurz berichten möchte.

Die SPD setzt sich auf verschiedene Weise für Menschen mit Behinderungen ein. Die in allen Bundesländern aktive Gruppe “Selbstaktiv behinderte Menschen in der SPD” kümmert sich darum, dass die Politik für Menschen mit Behinderungen nicht aus dem Blick der Öffentlichkeit gerät. Ihr Vorsitzender Karl Finke bemüht sich mit seinen Mitgliedern um Teilhabe und Selbstbestimmung von behinderten Menschen. Aber auch Programmatisch setzt sich die SPD für eine starke Behindertenpolitik ein. Die Forderungen bestehen in der Schaffung eines starken Sozialstaates, der alle Menschen beteiligt an gesellschaftlichen, aber auch an politischen Entwicklungen. Die SPD setzt sich für die Erhaltung des Landesblindengeldes und einen Teilhabeausgleich für Menschen mit Behinderungen ein. In der Bildungspolitik soll das gemeinsame Lernen von Behinderten und nicht Behinderten Kindern vorangebracht werden. Der Begriff der Inklusion ist für die SPD ein zentraler Bestandteil in der Politik für behinderte Menschen. Im Bereich der Dienstleistungen sollen die Leistungsangebote auch für behinderte Menschen verbessert werden (Hamburger Grundsatzprogramm). Auch der Internetauftritt www.spd.de ist behindertengerecht. Hier stehen dem Nutzer zwei Versionen zur Auswahl. Eine Version ist mit der Vergrößerungssoftware “Zoom Text” und der Sprachausgabe für blinde “JAWS” zu nutzen.

Die Behindertenbeauftragte der SPD Bundestagsfraktion Silvia Schmidt setzt sich für Teilhabe von behinderten Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft ein. In diesem Bereich müsse Themenübergreifend gearbeitet werden. Teilhabe ist für die SPD-Bundestagsfraktion nicht nur eine soziale Frage, sondern muss auf vielen politischen Feldern diskutiert werden. Dies betrifft besonders die bereiche Arbeitsmarkt, Gesundheit, Bauen und Wohnen oder auch die Verkehrspolitik. Die Belange von Behinderten müssten überall ihre Berücksichtigung finden. Vielfalt und Teilhabe sind wichtige Leitbegriffe für die volle Integration in unsere Gesellschaft. Sie bilden den Anspruch auf volle gesellschaftliche Teilhabe. Durch die Maßnahmen der rot-grünen Koalition und die Fortentwicklungen der Großen Koalition konnten die Weichen in der Behindertenpolitik neu gestellt werden. Auch auf Internationaler Ebene geht es durch die Ratifikation der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen voran. Es muss möglich sein, dass alle Menschen eine Teilhabe an den sozialen Gütern ermöglicht werden kann. Dies gilt für die Bereiche der Bildung, der Existenzsichernden Arbeit und der Gesundheit.

Ihr Praktikant Christian Dabs

Schüler fragen nach

Veröffentlicht am 18. November 2009

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Das Thema NPD-Verbot ist seit Monaten in der Presse präsent und doch bleiben viele Fragen offen. Aus diesem Grund nehme ich mir gerne Zeit um, wie heute vier Schülern für ein Schulprojekt aus dem Charlotte-Paulsen-Gymnasium, Frage und Antwort zu stehen. Warum soll die NPD verboten werden? Wie kann dieses praktisch umgesetzt werden und hat dieses auch Aussicht auf Erfolg? Ein sehr spannender Nachmittag und ein interessante Diskussion liegen hinter mir und wenn auch Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, wenden Sie sich gerne an mein Büro. Sicher werden auch wir einen Termin finden.

Meine erste Woche bei Johannes Kahrs

Veröffentlicht am 9. November 2009
Prakti

Seit dem 2. November absolviere ich ein Praktikum im Wahlkreisbüro von Johannes Kahrs. Zu meinen Aufgaben zählen zum Beispiel das Recherchieren von Themen im Internet, das Schreiben von Zu- und Absagen für Einladungen, die Erkundung der Homepage von Johannes Kahrs oder das Schreiben von Pressemitteilungen. Das Team von Johannes Kahrs hat mich sehr freundlich und hilfsbereit aufgenommen. Besonders positiv ist mir die Nähe von Johannes Kahrs zu den Bürgern aufgefallen. Die Ideen des monatlichen Frühschoppens und die Aktion “Kuchen bringt er mit” begeistern mich sehr. In meinem Praktikum hat die selbständige Erarbeitung von Inhalten einen großen Stellenwert. Dies hilft mir sehr die Inhalte auch zu verstehen. Am Ende der ersten Woche gab es gleich einen Grund zum Feiern. Am 6. November konnte ich meinen 24. Geburtstag im Büro feiern. Das war ein schöner Abschluss einer ersten Praktikumswoche! Ich hoffe, dass ich bis zum Ende meines Praktikums noch viele interessante Tage im Büro von Johannes Kahrs verbringen kann.

Ihr Praktikant Christian Dabs