Liebe Leserinnen und Leser,
die letzten Wochen war geprägt vom UN- Einsatz in Afghanistan. Die Toten und Verletzten haben die öffentliche Debatte über den Einsatz der Bundeswehr intensiviert. Der SPD Parteivorsitzende Sigmar Gabriel hat in seiner Erwiderung auf die Regierungserklärung der Kanzlerin deutlich gemacht, dass die Kriegsrhetorik der Regierung keine Probleme löst. Zudem forderte die SPD eine unabhängige und wissenschaftliche Überprüfung der Mandatsziele und der Strategie.
Insgesamt gab es in der 16. Kalenderwoche drei Regierungserklärungen, was ungewöhnlich ist und wohl übertünchen soll, wie unfähig sich das aktuelle Merkel-Kabinett präsentiert. Vor allem Wirtschaftsminister Brüderle hat angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise, unter der wir immer noch leiden, kein wirksames Konzept anzubieten, damit Deutschland gestärkt aus der Talsohle kommt. Der SPD Fraktionsvorsitzende, Frank Walter Steinmeier tritt deshalb für die Einsetzung einer „Fortschritts- Enquete-Kommission“ ein, die Vorschläge für grundlegende Konsequenzen aus der Wirtschaftskrise erarbeiten soll. Dabei müssen nachhaltige Lebensqualität, Teilhabe und sozialer Fortschritt stärker berücksichtigt werden.
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