Kahrs fordert vom Senat Aufklärung über HSH Nordbank und HSH Real Estate AG

Zu den katastrophalen Verlusten der HSH-Immobilientochter HSH Real Estate AG und den Geschäftspraktiken der HSH Nordbank, die nun auch die Justiz beschäftigen, erklärt Johannes Kahrs, Haushaltsexperte der SPD-Bundestagsfraktion und Abgeordneter von Hamburg-Mitte:

Die 100%-ige HSH-Nordbank-Tochter HSH Real Estate AG hat im 1. Halbjahr 2009 einen desaströsen Verlust von 141 Millionen Euro ausgewiesen. Bereits 2008 hatte man einen Verlust von 227 Millionen Euro ausgewiesen. Damit ist die HSH-Immobilientochter eine der verlustreichsten Immobilien-AGs in Deutschland. Zu den in den letzten 18 Monaten kumulierten Verlusten von 368 Millionen Euro hat die HSH Nordbank bisher keine Stellung genommen. Vielmehr wurde im Geschäftsbericht für das Halbjahr nur von einem negativen Ergebnis der HSH Real Estate gesprochen, ohne die Größenordnung des Verlustes zu benennen.

Neben diesem geschäftlichen Versagen ist die HSH Real Estate AG nun auch Gegenstand von Gerichtsverfahren. Das Handelsblatt berichtete am 25. August bereits über die Klagen gegen das Vorgehen der HSH Real Estate bei einer Beteiligungsgesellschaft, der Hamborner AG. Schon im April wurde dieses vom Landgericht Duisburg verurteilt.
Ich fordere den Senat auf, schnellstmöglich die Vorgänge bei der HSH Real Estate AG aufzuklären. Die Verluste der Gesellschaft und das Gebaren des Managements hätten längst abgestellt werden müssen.


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  1. [...] in Deutschland“ bezeichnet, die sich auch noch mit mehreren Klagen konfrontiert sieht (http://kahrs.de/kahrs-fordert-aufklarung-uber-hsh-real-estate-ag/2949/). SharesOnline berichtet im Februar 2010 von einer staatlichen Kapitalspritze an die HSH von 3 [...]

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