Weihnachtspost

Veröffentlicht am 28. Dezember 2009

karte

Weihnachts- und Neujahrsgruß

Veröffentlicht am 24. Dezember 2009

2517714_c6518c110eLiebe Hamburgerinnen und Hamburger,
Liebe Genossinnen und Genossen,

Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr neigt sich dem Ende zu. 2009 war politisch ein bewegtes Jahr. Für jeden, der sich politisch enggiert, stand das Jahr vor allem im Zeichen des Wahlkampfes. Meine Mitarbeiter, unzählige Freiwillige und ich haben mehrere Monate lang unser Bestes gegeben und den Sommer über an Infoständen, auf Volksfesten, in Vereinen und Betrieben Überzeugungsarbeit geleistet und die sozialdemokratische Botschaft verbreitet. Auch, wenn es für die Regierungsbeteiligung der SPD nicht gereicht hat: die SPD wird wieder stark werden, denn auch wenn die Jahre wechseln, stehen wir beständig für soziale Gerechtigkeit, eine starke Wirtschaft und eine moderne, offene Gesellschaft.

Ich wünsche Ihnen allen gesegnete Weihnachten mit Verwandten und Freunden und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihr
Johannes Kahrs

Bild: Flickr Ffgoatee

Frühschoppen

Veröffentlicht am 18. Dezember 2009

Schnee aus Zuckerguss

Veröffentlicht am 18. Dezember 2009
Lebkuchenhaus_Büro_kl

Wochenlang hat uns unsere Chefin Anita mit dem Abspielen von Weihnachtsmusik und der Verbreitung vorweihnachtlicher Festtagsstimmung beglückt, nun ist mit der Aufstellung eines selbstgebauten Lebkuchenhauses der vorläufige und wohl auch endgültige Höhepunkt erreicht. Ländliches Idyll in süßer Miniaturform, dazu Klang und Gesang wie aus einer anderen Welt – das Büro Kahrs als kleines Utopia inmitten von Weihnachtsstress und politischem Theater, wie es derzeit von Berlin bis Kopenhagen geboten wird. Allein die Anspielung auf das Märchen von Hänsel und Gretel mitsamt der garstigen, Kinder verspeisenden Hexe – dargestellt mit Hilfe dreier fast zu freundlich wirkender Figürchen vor dem Haus – erscheint als subtiler, fast selbstironischer Wink mit dem Zaunpfahl.

Lebkuchenhaus_nah

Während man in Hamburg bis gestern noch vergeblich auf das kühle, stimmungsvoll gen Erde rieselnde Pendant des süßen Zuckergussschnees auf unserem Lebkuchenhaus wartete, bereitet sich nun auch das dem Weihnachtstaumel anheim gefallene Büro Kahrs auf seine, die Feiertage überbrückende Pause bis zum 4. Januar vor. Ein langes, ein mit vielen Erinnerungen behaftetes Jahr neigt sich dem Ende zu – und nicht nur in den ehernen Hallen der Industrie und des Gewerbes wird Bilanz gezogen. Während da draußen ökonomisches Minuswachstum, Klimasorgen und der King of Pop die sensationslüsternen Jahreschroniken öffentlicher und privater Massenkommunikationsmittel dominieren, sind es für uns vor allem zwei harte Wahlkämpfe, die in Erinnerung bleiben werden.

Lebkuchenhaus

Fast scheint es unmöglich, sich an rasch dunkel werdenden Abenden beim Geschmack frischer Weihnachtsplätzchen an lange Nächte auf Plakatierfahrt im nur langsam schwindenden Sonnenschein oder Frühverteilungen an stark frequentierten Bahnstationen zu erinnern. Und doch ist selbst in seicht dahinsäuselnden Weihnachtskantaten immer noch das leise Echo manch überfüllter Bürobesprechung aus der Hochphase des Wahlkampfes im August und September zu erahnen. Auf der Fensterbank liegend, erinnert eine – scheinbar verloren ins triste Wintergrau starrende – Drahtschere an Exkursionen extremster Dringlichkeit an die Plakatierfront. Ihre Rostflecken und sonstigen Spuren allzu enthusiastischsten Gebrauchs lassen den Phantomscherz längst verheilter Wunden durch tückisch im Blattwerk verborgenen Draht wieder aufflammen. Diese Relikte eines ebenso erfüllenden, wie aufzehrenden Wettstreits um die Gunst der Bürger des Wahlkreises Mitte lassen die vergangenen Monate nie vollkommen aus dem Bewusstsein verschwinden und rufen exakt im richtigen Augenblick die passende Anekdote hervor, um drohende Stimmungstiefs aufgrund der allgegenwärtigen regennassen Winterkälte zu vertreiben. Den Rest besorgt auf die letzten Tage vor dem diesjährigen Toresschluss der angeordnete akustische Seelenfrieden auf Knopfdruck, bei dessen unvermeidbarem Genuss jeder weihnachtsaverse Mitarbeiter alle sichtbaren Formen der Skepsis im ureigensten Interesse tunlichst unterbinden sollte.

Langsam ziehen die finalen Stunden des Bürobetriebes 2009 ins spontan vom verspäteten Schnee weiß eingekleidete Kurt-Schumacher-Haus, leeren sich die Korridore und wetzen ein letztes Mal flinke Schuhpaare über den betagten und nach engagierter Intervention der Chefin baldigst zu ersetzenden Büroteppich. Man wünscht sich angenehme Feiertage und entschwindet in den Kreis der zeitweilig zu kurz gekommenen Liebsten – schon bald wird man sich in diesen geradezu symbolischen Räumlichkeiten des dritten Stocks wieder von den besten und schlechtesten Seiten (abhängig von Tageszeit und –form) erleben dürfen. Denn das Jahr 2010 kommt bestimmt.

Von Christian Kammeyer, Mitarbeiter und Plakatierbeauftragter des Büro Kahrs

Klarheit in der Kunduz-Affäre – Frühschoppen

Veröffentlicht am 17. Dezember 2009
Frühschoppen

„Das Bild, dass die derzeitige Bundesregierung in der sogenannten ‚Kunduz-Affäre’ abgibt, ist mehr als enttäuschend. Die Kanzlerin duckt sich weg und Minister von Guttenberg spielt eine sehr zweifelhafte Rolle. Es wird Zeit, dass die Vorfälle endlich transparent aufgeklärt werden“, so der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs. Das stellvertretende Mitglied im Verteidigungsausschuss lädt daher im Januar zu einem politischen Frühschoppen ein, um alle Interessierten über den aktuellen Stand der Debatte zu informieren.

Am Sonntag, den 10. Januar 2010 findet von 11-13 Uhr der monatliche bundespolitische Frühschoppen des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs statt. Ort ist die „Ständige Vertretung“, Stadthausbrücke 1 -3, 20355 Hamburg.

Pressemitteilung zum Downloaden

Mehr Geld für Bildung

Veröffentlicht am 16. Dezember 2009
spd_wuerfel

Die SPD fordert eine deutliche Steigerung der Bildungsausgaben. Daran müssen sich die Vorstellungen der schwarz-gelben Koalition auf dem „Bildungsgipfel“ messen lassen. Um wenigstens auf den Durchschnitt der OECD-Staaten zu kommen, wären rund 25 Mrd. Euro zusätzlich erforderlich; nationale Berechnungen von Bund und Ländern gehen von 13 bis 16 Mrd. aus. Das ist die Messlatte: Dieses Geld muss zusätzlich für tatsächliche Qualitätsverbesserungen im Bildungsbereich zur Verfügung stehen.
Die Bundesregierung macht das Gegenteil. Die aktuellen schwarz-gelben Steuerpläne gehen auf Kosten der Länder und damit auf Kosten der Bildungsaufgaben. Das gefährdet Bildung und Wissenschaft in Deutschland.

Weiterlesen »