Demnächst soll im Bundestag entschieden werden, ob Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten für Besucher aus Deutschland gesperrt werden soll. Der Besucher wird mit einem STOP-Schild vor dem Besuch der Internetseite gewarnt.
Grundsätzlich kann man eine Initiative gegen Kinderpornographie nur begrüssen, allerdings muss man sehr genau nachdenken in welcher Form dies geschehen soll. Der aktuelle Gesetzesentwurf schöpft unsere Möglichkeiten nicht aus und birgt stattdessen die Gefahr einer weitreichenden Zensur der Informationsfreiheit. So bald eine Strafverfolgungsbehörde oder ein Internetprovider Kenntnis von solchen Inhalten bekommt, müssen diese unverzüglich und dauerhaft gelöscht und die Täter ermittelt werden. So kann auf Dauer der Kampf gegen die Kinderpornographie effektiv sein.
Das ein Löschen von Inhalten mit kinderpornographischen Inhalten schon jetzt problemlos möglich ist, zeigt eine Initiative des Arbeitskreis Zensur. Dieser hatte weltweit mehr als 350 Internetprovider auf problematische Inhalte aufmerksam gemacht und tatsächlich sind innerhalb von nur 12 Stunden mehr als 60 Internetseiten nach einer Prüfung der jeweiligen Provider gelöscht worden.
Löschen statt sperren sollte daher die Antwort lauten. Es gibt keinen sachlichen Grund, strafbare Inhalte im Netz zu belassen und sie für alle einschlägig Interessierten mit minimalem Aufwand weiterhin zugänglich zu halten.
Auch muss gewährleistet sein, dass eventuelle Internetsperren nicht ohne erneuten Gesetzesentwurf auf andere Bereiche ausgeweitet werden kann. Solch eine Ausweitung in Bezug auf “Killerspiele” wird schon jetzt von einigen CDU-Bundestagsabgeordneten offen diskutiert.
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Der erste Streich ist geschafft: Pünktlich zum Auftakt des Bundestagswahlkampfes werden am Wochenende die Bürgerinnen und Bürger in Billstedt, Horn, Innenstadt, Mümmelmannsberg und St.Georg meinen Rechenschaftsbericht in den Händen halten. 
Am 13. Juni findet die Wahlkampfauftaktparty des “Jungen Teams Kahrs” in der „Bt3-Lounge“ auf dem Campus Berliner Tor der HAW statt.
Wer eine Wahl gewinnen will, der muss früh aufstehen: